Telekom Shop Grünwald – Termin mit Werner
Du gehst mit Werner in den Shop, in dem er im November 2024 verlängert hat. Ziel ist nicht, dort etwas abzuschließen. Ziel ist, mit den Zahlen zu seinen beiden Verträgen und ohne neue Unterschrift wieder rauszugehen. Beim Handy ist die Sache klar: 99,95 € im Jahr statt rund 35 € im Monat. Beim Festnetz fehlen dir noch die Zahlen – die holst du dir heute.
Ein Vertrag, den man im Laden unterschreibt, hat kein 14-tägiges Widerrufsrecht. Das gilt nur im Fernabsatz (das heißt: online, am Telefon, an der Haustür). § 312g Abs. 2 BGB nimmt Geschäftsräume ausdrücklich aus. Genau so ist Werner 2024 in den Vertrag geraten.
Werners Satz, egal was kommt:
„Das entscheidet mein Neffe. Wir melden uns."
Was er heute zahlt
Zwei Verträge, beide bei der Telekom, beide getrennt abgerechnet.
| Vertrag | Pro Monat | Läuft bis | Woher die Zahl kommt |
|---|---|---|---|
| Mobilfunk – MagentaMobil XS 5. Gen., 5 GB | 34,95 € | spätestens 06.11.2026 | Listenpreis zum Tarifnamen auf dem Kassenbeleg. Mit MagentaEINS wären es 29,95 €. |
| Festnetz und Internet | ca. 40 € | vermutlich Januar 2027 | Deine Angabe, nicht belegt. Die Aufteilung kennt niemand. Genau das holst du heute. |
| Zusammen | ca. 75 € | – | ca. 900 € im Jahr |
Werner hat dir im August die Festnetz-Rechnung weitergeleitet, der Betrag wurde aber nie festgehalten. Ohne die Aufschlüsselung weißt du nicht, ob da ein Tarif für 28,95 € plus Router-Miete plus eine vergessene Option steckt oder etwas ganz anderes. Die Aufschlüsselung ist der wichtigste Ausdruck, den du heute mitnimmst.
Der Mobilfunkvertrag
Alles hier steht auf Werners Kassenbeleg oder folgt aus dem Gesetz. Keine Empfehlung in diesem Abschnitt – nur der Stand.
Der Punkt, an dem der Shop 2024 danebenlag
Die Telekom hatte den XS-Tarif am 1. August 2024 durch MagentaMobil Basic ersetzt: gleiche 5 GB, aber 24,95 €. Drei Monate später hat der Shop trotzdem den alten, 10 € teureren Tarif verlängert. Und es gab damals schon MagentaMobil Flex – derselbe Tarif zum selben Preis, aber monatlich kündbar.
Das ist kein Betrug. Es stand alles auf dem Beleg. Es war nur keine Beratung.
Was du noch nicht weißt
- Ob der MagentaEINS-Rabatt aktiv ist. Das entscheidet, ob er heute 29,95 € oder 34,95 € zahlt.
- Wie sich die 40 € beim Festnetz aufteilen: Tarif, Router-Miete, Zusatzoptionen.
- Das exakte Vertragsende laut System. Deine Rechnung sagt 06.11.2026, das ist die Obergrenze.
Diese drei Antworten sind der eigentliche Grund für den Termin. Sie kosten den Verkäufer nichts und sind mehr wert als jede Geste.
Worauf es bei Werner ankommt
Bevor du Tarife vergleichst: Das hier sind die Maßstäbe. Ein Tarif, der bei einem davon durchfällt, ist raus – auch wenn er billiger ist.
- Wenig Daten. Er telefoniert, fotografiert und liest Mails. Realistisch 2 bis 5 GB im Monat.
- Keine App-Pflicht. Er ist 86. Ein Tarif, den man nur über eine App verwalten kann, ist für ihn allein nicht bedienbar.
- Keine neue Bindung über 24 Monate. Genau darüber ist er 2024 gestolpert.
- Gleiche Rufnummer. Die Portierung (das heißt: die Mitnahme der Nummer zum neuen Tarif) ist kostenlos, muss aber beantragt werden.
- Festnetz bleibt. Er will es behalten, und das Telefon läuft über den Speedport.
- Eine Anlaufstelle. Wenn etwas klemmt, soll er in einen Laden gehen können.
Die Handytarife – und was ich nehmen würde
Alle drei laufen im identischen Telekom-Netz. Gleiche Abdeckung, gleiche Sprachqualität.
Telekom Prepaid Jahrestarif
99,95 € pro Jahr
≈ 8,33 € im Monat
- 25 GB im Monat (Aktion, dauerhaft)
- 26 GB, solange das Festnetz bleibt
- Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze
- 5G, EU-Roaming inklusive Schweiz und Großbritannien
- 12 Monate Laufzeit, danach monatlich kündbar
- Echte Telekom – er kann in den Shop laufen
fraenk
10 € im Monat
- 25 + 5 GB, monatlich kündbar
- Telekom-Eigenmarke, gleiches Netz
- Läuft ausschließlich über eine App
Fällt am Kriterium „keine App-Pflicht" durch – außer du betreust ihn dauerhaft mit.
congstar Allnet XS
15 € im Monat
- 15 GB, Telekom-Netz
- 24 Monate Bindung
Fällt am Kriterium „keine neue Bindung" durch.
Nicht weil er der billigste ist – Lebara im o2-Netz wäre ein paar Euro günstiger. Sondern weil er für Werner die wenigsten Bruchstellen hat: einmal im Jahr zahlen, keine monatliche Rechnung, die falsch sein könnte, und ein Laden, in den er gehen kann.
Das würde die Empfehlung kippen: Wenn der Shop schriftlich einen Telekom-Vertragstarif unter 15 € im Monat ohne Mindestlaufzeit anbietet, rechne neu. Und wenn Werner das jährliche Aufladen nicht zuverlässig schafft und du es nicht übernimmst, ist ein normaler Vertragstarif mit Lastschrift sicherer – auch wenn er mehr kostet.
Kurz prüfen: Was sind die drei Zahlen, die du im Kopf haben musst?
34,95 € – was er heute im Monat zahlt. 99,95 € – was der neue Tarif im Jahr kostet. 06.11.2026 – das späteste Vertragsende. Jedes Angebot im Shop tritt gegen diese drei an.
Ersparnis beim Handy: rund 27 € im Monat, also etwa 320 € im Jahr. Das ist der sichere Teil. Was beim Festnetz dazukommt, steht im nächsten Abschnitt.
Festnetz und Internet
Rund 40 € im Monat sind für einen Anschluss, an dem hauptsächlich telefoniert wird, viel. Trotzdem lautet die Empfehlung nach der Recherche von heute: heute beim Festnetz nichts ändern. Das ist die eine Stelle, an der ich meine frühere Auskunft korrigiere.
Ein Tarifwechsel nach unten kostet bei der Telekom einmalig 49,95 € und startet eine neue Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Seine aktuelle Laufzeit endet aber ohnehin um Januar 2027, also in rund vier Monaten. Jetzt zu wechseln heißt: 49,95 € zahlen und sich bis 2029 binden, um vier Monate früher billiger zu werden. Im Januar ist derselbe Wechsel im Rahmen der normalen Verlängerung kostenlos.
Zwei Dinge würden das kippen. Erstens: Der Shop bietet schriftlich einen Wechsel ohne Gebühr und ohne neue 24 Monate an. Zweitens: Die Aufschlüsselung zeigt einen Posten, den er gar nicht nutzt – eine vergessene Option, eine zweite Leitung, ein Paket, das niemand bestellt hat. Sowas lässt sich einzeln kündigen, ohne den Vertrag anzufassen.
Die Telekom-Tarife zum Vergleich
Alle mit 24 Monaten Laufzeit, alle mit Telefon-Flat ins deutsche Festnetz. Anrufe auf deutsche Handynummern kosten überall extra, nämlich 0,19 € pro Minute.
| Tarif | Pro Monat | Tempo | Für ihn |
|---|---|---|---|
| MagentaZuhause Start | 28,95 € | gedrosselt nach Volumen | Reicht für Telefon und Mails |
| MagentaZuhause S | 38,95 € | 16 Mbit/s | Echte Flat, wahrscheinlich sein heutiger Tarif |
| MagentaZuhause M | 43,95 € | ca. 50 Mbit/s | Mehr, als er braucht |
| Speedport 7 Miete | 7,95 € | – | Kommt oben drauf, falls separat berechnet |
Rechne das gegen seine 40 €: Ein S-Tarif für 38,95 € plus Router-Miete wären schon 46,90 €. Wenn er tatsächlich nur 40 € zahlt, steckt die Miete vermutlich drin oder er hat einen Rabatt. Genau deshalb brauchst du die Aufschlüsselung – ohne sie ratet ihr beide.
Was ich geprüft und verworfen habe
Router abkaufen – lohnt sich nicht
Der Speedport 7 kostet im Kauf 229,99 €, die Miete 7,95 € im Monat. Das rechnet sich erst nach 29 Monaten, und die Miete enthält kostenlosen Gerätetausch bei Defekt. Behalten. Frag trotzdem, ob die Miete separat berechnet wird – falls ja, ist sie ein eigener Posten, den man später anfassen kann.
Anbieterwechsel – schlechter Tausch
o2, 1&1 und Vodafone werben mit 10 bis 20 € im Monat. Nach der Aktionszeit landen alle bei 30 bis 45 €, also dort, wo die Telekom heute schon ist. Dafür kämen ein selbst einzurichtender Router, eine Rufnummernportierung und kein Laden vor Ort. Für jemanden, der bei einer Störung nicht selbst nachsehen kann, ist das kein guter Tausch.
Reiner Telefonanschluss – rechnet sich nicht
„Call Start" gibt es noch für 23,95 € ohne Mindestlaufzeit, aber ohne Flat: Gespräche kosten pro Minute. Bei jemandem, der viel telefoniert, wird das schnell teurer als die Flat. Und Internet bräuchte er trotzdem.
Sonderkündigungsrecht – gilt für ihn vermutlich nicht
Die Preiserhöhung vom 1. April 2026 betraf nur Verträge, die vor April 2023 abgeschlossen wurden. Seiner ist von Januar 2025. Frag trotzdem, ob er ein Schreiben zur Preisanpassung bekommen hat – falls ja, läuft ab Zugang drei Monate ein kostenloses Kündigungsrecht.
Sozialtarif – nur bei Bedürftigkeit
Es gibt einen Sozialtarif, aber er hängt an Grundsicherung, Rundfunkbeitrags- befreiung oder einem Schwerbehindertenausweis, nicht am Alter. Eine normale Rente qualifiziert nicht.
Die Telekom-Kundenrückgewinnung erreichst du unter 0800 33 06707 (Mo–Fr 8–21 Uhr, Sa 8–20 Uhr). Dort nach einem Bestandskundenrabatt fragen kostet nichts, verlängert nichts und ist jederzeit widerrufbar. Das ist der beste Hebel beim Festnetz, und er liegt nicht im Shop.
Am Telefon oder im Shop:
„Können Sie mir einen Bestandskundenrabatt geben, ohne dass sich mein Vertrag verlängert?"
Das Gespräch, Schritt für Schritt
Vorweg zur Einordnung: Das ist ein Partnershop (Service Direkt GmbH), kein Telekom-Laden. Er kann auf Werners Telekom-Konto keine Gutschrift erteilen. Verkaufen kann er, daran verdient er Provision. Eine Entschädigung für 2024 ist also unwahrscheinlich, und das ist in Ordnung: Die 360 € im Jahr holst du dir durch den Wechsel, nicht durch eine Geste.
Rahmen setzen – die ersten 30 Sekunden
Nicht anklagen. Erwartung setzen. Das nimmt dem Verkäufer sein wichtigstes Werkzeug, den Abschluss heute.
„Guten Tag. Mein Onkel hat hier im November 2024 verlängert, ich helfe ihm gerade beim Aufräumen. Der Vertrag ist bereits gekündigt. Ich habe drei Fragen und eine Bitte – und ich sage gleich dazu: Wir unterschreiben heute nichts. Wir hören uns nur an, was Sie zu sagen haben."
Woran du merkst, dass es sitzt: Er hört auf, nach einem Gerät oder einem Tarifwunsch zu fragen, und fängt an zu erklären. Fragt er weiter nach dem Abschluss, wiederhol den letzten Satz einmal wörtlich.
Fragen statt Vorwürfe
Frag, statt zu behaupten. Entweder er hat eine gute Antwort, dann hast du etwas gelernt. Oder er hat keine, dann hast du deinen Hebel – und er hat ihn dir selbst gegeben.
„Können Sie mir erklären, warum mein Onkel im November 2024 den MagentaMobil XS für 34,95 € bekommen hat, obwohl seit August 2024 der Basic mit denselben 5 GB für 24,95 € im Portfolio war?"
„Und warum wurde nicht erwähnt, dass der Tarif bei MagentaMobil Flex genauso viel kostet – nur ohne 24 Monate Bindung?"
Danach: still sein. Das ist der schwerste Teil. Lass die Pause stehen, auch wenn sie lang wird.
Einmal benennen, ruhig
Ein Satz. Keine drei Minuten Empörung. Du greifst nicht an, du beschreibst. Ein Angriff führt zu „Dann kündigen Sie halt".
„Ich unterstelle Ihnen nichts Rechtswidriges. Es stand alles auf dem Beleg. Aber es war keine Beratung – es war ein Verkauf. Ein 86-jähriger Kunde, der telefoniert und Mails liest, hätte den günstigeren Tarif ohne Bindung bekommen müssen. Das ist der Punkt, mit dem ich hergekommen bin."
Woran du merkst, dass es wirkt: Er rechtfertigt sich nicht mehr, sondern fragt, was ihr wollt. Das ist der Moment, in dem du ihn anbieten lässt.
Ihn zuerst anbieten lassen
Nenne keine Zahl. Wer zuerst eine Zahl nennt, verhandelt gegen sich selbst.
„Was können Sie tun?"
Und dann wieder: still sein. Was auch immer kommt, es geht durch diesen Filter:
„Danke. Geben Sie mir das bitte schriftlich mit, dann rechne ich es gegen 99,95 € im Jahr."
Dein Anker: Jedes Angebot tritt gegen 8,33 € im Monat an. Alles über 15 € ist chancenlos, und das darf er ruhig wissen.
Die Ausdrucke holen
Das ist der Teil, der sich sicher lohnt – und der erste echte Gewinn des Termins. Es kostet ihn nichts, also sagt er selten nein.
„Können Sie mir das bitte ausdrucken? Danke."
Woran du merkst, dass du fertig bist: Du hältst Papier in der Hand – die Liste steht unten unter Was du mitnimmst.
Irgendwann wendet er sich an deinem Onkel vorbei direkt an ihn: „Herr Krumbholz, Sie kennen mich doch. Wir kriegen das doch hin, oder?" Das ist keine Freundlichkeit, das ist Technik. Er sucht den Gesprächspartner, der leichter zustimmt – und der hat unterschrieben, nicht du.
Deshalb der abgesprochene Satz. Übt ihn vorher einmal im Auto. Du ergänzt ruhig, ohne Schärfe:
„Mein Onkel hat mich gebeten, das zu übernehmen. Reden Sie bitte mit mir."
Wenn er das sagt
Acht Einwände, die kommen werden, und was du antwortest.
„Das Handy war doch für 1 Euro, quasi geschenkt!"
„Der Tarif kostet mit und ohne Handy exakt gleich viel. Geschenkt war daran nichts – bezahlt wurde es mit 24 Monaten Bindung."
„Sie haben doch unterschrieben."
„Völlig richtig. Deshalb rede ich auch nicht über Recht, sondern über Beratung."
„Den Basic gab es bei einer Verlängerung gar nicht."
„Kann sein. Zeigen Sie mir das bitte im System."
Das kann stimmen. Möglicherweise ließ das System nur den alten XS zu. Deshalb die Bitte, es zu zeigen – nicht der Vorwurf.
„Dafür ist die Telekom zuständig, nicht wir."
„Verstehe. Dann rufen wir zusammen von hier aus an – Sie haben die Nummer ja."
„Ich mache Ihnen ein Angebot, aber nur heute."
„Ein gutes Angebot ist morgen auch noch gut. Bitte schriftlich mitgeben."
Das ist die Falle. Zeitdruck ist das einzige Werkzeug, das ihm bleibt, wenn ihr heute nicht unterschreibt.
„Ohne neuen Vertrag wird der Gerätepreis fällig."
„Das gilt bei einer Stornierung während der Laufzeit. Die 24 Monate sind vorbei. Es ist nichts offen."
Sachlich falsch dargestellt. Hier ruhig bleiben und den Satz genau so sagen.
„Prepaid ist doch nichts Richtiges."
„MagentaMobil Prepaid ist Ihr eigenes Produkt. Gleiches Netz, gleiche Antenne."
„Ihr Onkel war doch zufrieden."
„Ist er auch – mit dem Handy. Wir reden über den Tarif."
Kurz prüfen: Warum gehst du nicht in den Shop, um zu kündigen?
Weil die Kündigung schon raus ist. Genau das dreht die Machtverhältnisse: Ihr seid kein Kunde, der bittet, sondern einer, der geht. Und eine vorliegende Kündigung aktiviert das Telekom-Rückholteam, das im Gegensatz zum Partnershop echtes Budget für Angebote hat.
Was du mitnimmst
DO-CONFIRM – abarbeiten, bevor ihr den Laden verlasst
Das Startguthaben von 100 € deckt nur das erste Jahr. Es wird mit den 99,95 € verrechnet, danach stehen noch 0,05 € auf dem Konto. Für die Verlängerung muss wieder Guthaben da sein.
Frag deshalb ausdrücklich:
„Kann man für den Jahrestarif eine automatische Aufladung per Lastschrift einrichten? Und was passiert, wenn am Verlängerungstag kein Guthaben da ist?"
Das ist die einzige echte Schwachstelle des Tarifs bei einem 86-Jährigen. Trag dir unabhängig von der Antwort eine Erinnerung für Oktober 2027 ein.
Wenn es hakt
Er mauert komplett
Ruhig bleiben, bedanken, gehen. Du verlierst nichts: Die 99,95 € im Jahr liegen bereits auf dem Tisch, egal wie er sich entscheidet. Die Eskalationsleiter danach ist Telekom Kundenservice (0800 33 01000), dann Beschwerdemanagement schriftlich, dann Verbraucherzentrale Bayern.
Er will die Kündigung „rückgängig machen"
Nicht im Shop, und nicht heute. Das Rückholangebot kommt von der Telekom selbst, per Telefon oder Brief, und ihr könnt es in Ruhe prüfen. Eine zurückgenommene Kündigung ohne besseren Tarif ist ein reiner Verlust.
Werner sagt im Laden doch zu
Dann ist es passiert und ihr seid gebunden – deshalb der abgesprochene Satz vorher im Auto. Falls es trotzdem dazu kommt: sofort fragen, ob der Abschluss als Fernabsatz umgeschrieben werden kann, und noch am selben Tag schriftlich widerrufen. Rechne nicht damit, dass es klappt.
Ein Angebot klingt gut, du kannst es nicht einordnen
Dann rechne es auf den Monat um und vergleich mit 8,33 €. Frag zusätzlich immer nach der Mindestlaufzeit. Ein günstiger Preis mit 24 Monaten Bindung ist genau das Muster von 2024.
Ein heimlicher Mitschnitt ist in Deutschland strafbar (§ 201 StGB). Werner ist dein Zeuge, und Notizen darfst du offen mitschreiben. Das wirkt sogar.
Fertig, wenn …
Der Termin war erfolgreich, wenn all das zutrifft:
- Du hast das exakte Vertragsende auf Papier.
- Die Rufnummernmitnahme ist vermerkt.
- Du weißt, woraus die 40 € beim Festnetz bestehen.
- Es wurde nichts unterschrieben.
Alles andere – eine Kulanzgutschrift, ein erlassener Bereitstellungspreis, ein gutes Rückholangebot – ist Bonus. Und beachte: Ein Angebot vom Telekom-Rückholteam ist wahrscheinlicher als eine Geste vom Shop.
Danach, von zu Hause
- Prepaid Jahrestarif online buchen, nicht im Laden. Online ist es Fernabsatz, also mit 14 Tagen Widerrufsrecht – genau der Schutz, den er 2024 nicht hatte.
- Die Aktivierung auf das Vertragsende legen, nicht auf heute. Sonst zahlt er rund sieben Wochen doppelt, etwa 60 €.
- Rufnummer portieren lassen und das iPhone einfach weiterlaufen lassen.
- Erinnerung für Oktober 2027 setzen: Guthaben für das zweite Jahr.